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Künftiges Feuerwehrhaus

Aktueller Sachstand künftiges Feuerwehrhaus Marktbergel

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Feuerwehr

Künftige Feuerwehr Marktbergel

2011-2013

Das Steinmetzareal wurde vom (alten) GR gekauft, um dort die Feuerwehr und den Bauhof unterzubringen. Diesbezüglich wurde auch eine Planung vom Architekten Konopatzki im Jahr 2011 erstellt. Hierbei war der Umbau der bestehenden Halle zum Feuerwehrgerätehaus vorgesehen. Nachdem die geschätzten Kosten für die Umsetzung dieser Planung sehr hoch lagen (abgespeckte Variante ca. 1.000.000 €) wurde planlich das Feuerwehrhaus auf dem Areal verschoben und verschiedene Standorte in Absprache mit dem Altbürgermeister und dem FW-Kommandanten in Betracht gezogen. Eine Entscheidung wurde auf Grund der anstehenden Neuwahlen letztendlich vom (alten) Gemeinderat nicht mehr getroffen.

 

05.09.2014

In der Sitzung am 05.09.2014 (Link zur Niederschrift) wurde das Thema unter TOP 3 „Feuerwehrhaus Marktbergel; Festlegung des Standorts und Durchführungsbeschluss“ behandelt.

 

Lediglich folgende Informationen (fettgedruckt) lagen diesem TOP den Gemeinderätinnen und –räten zu Grunde:

Sach- und Rechtslage:

Zur Entscheidungsfindung im neu zusammengesetzten Gremium haben im Vorfeld der Sitzung Besprechungen mit dem Kreisbrandrat, der Regierung von Mittelfranken und dem örtlichen Feuerwehrkommandanten stattgefunden. Für Marktbergel wird die derzeitige Ausstattung der Feuerwehr mit einem LF 8 und einem Mehrzweckfahrzeug bei der gegebenen Einwohnerzahl und dem Schutzpotential als ausreichend erachtet. Für Marktbergel können bei der jetzigen Situation zwei Stellplätze als notwendig anerkannt werden.

Der bereits angedachte Standort in der östlichen Halle auf dem ehemaligen Steinmetz-Areal wird von den Behörden grundsätzlich als geeignet angesehen. Fachliche Details sind mit dem Landratsamt und der Regierung zu klären. Eine räumliche Trennung zwischen Gerätehaus/ Umkleiden/WC und dem Schulungsraum, der im ehemaligen Betriebsgebäude gegenüber untergebracht werden kann, ist möglich.

 

 

Im Verlaufe der Sitzung wurde von Gemeinderat Distler erläutert, dass es bereits mehrere Planungsvarianten gibt. Vor einer Entscheidung sollten diese Varianten sowie entsprechende Kostenschätzungen den Mitgliedern des Gemeinderates zur Entscheidungsfindung vorgestellt werden, da die meisten Mitglieder über kein Vorwissen verfügen. Insbesondere wurde hier bereits darauf hingewiesen, dass ein Neubau nicht wesentlich teurer als der geplante Umbau der bestehende Halle kommt und die bestehende Halle als Unterstellplatz für die gemeindlichen Fahrzeuge genutzt werden kann.

 

Herr Bürgermeister Dr. Kern entgegnet, dass der Gemeinderat bereits über mehrere Jahre die unterschiedlichsten Varianten beraten hat und die Diskussion nun zu Ende gebracht werden soll. Es soll die östliche Halle für die Umsetzung der Feuerwehr behandelt werden.

 

 

Folgender Beschluss wurde daraufhin mit 7:3 Stimmen gefasst:

 

Der Gemeinderat beschließt die Schaffung von zwei Stellplätzen für Feuerwehreinsatzfahrzeuge in der bestehenden östlichen Halle auf dem ehemaligen Steinmetz-Areal. Das zu beauftragende Planungsbüro hat in enger Abstimmung mit den Behörden und unter Berücksichtigung der Anforderungen der örtlichen Feuerwehr den Bauentwurf/Bauantrag zu erstellen. Für die Maßnahme ist die Förderung zu beantragen.

 

14.10.2014

Auf Grund einer Besprechung mit dem Planungsbüro am 14.10.2014 wurde seitens der beiden Architekten die Kernaussage getroffen, dass bei einem Umbau der bestehenden Halle keine wesentlichen Einsparmöglichkeiten im Vergleich zu einem Neubau gegeben sind. Im Wesentlichen müsste die Gemeinde festlegen, welche Nutzungen auf dem Areal insgesamt stattfinden sollen. Für beide angesprochenen Varianten (Um-/Neubau) gibt es Vor- und Nachteile.

 

Daraufhin wurde vom GRM Distler folgender Antrag gestellt (Auszug):

Unter der Annahme, dass zukünftig auch der Bauhof im Steinmetz-Areal untergebracht wird, überwiegen für mich die Vorteile eines Neubaus:

  • Der Neubau kann auf Höhe des Bürotraktes (der als Schulungsraum, etc. genutzt werden kann) erfolgen – somit wäre eine räumliche Trennung von Feuerwehr und Bauhof möglich, die sinn- und zweckvoll ist
  • Einsparung einer aufwendigen Toranlage (automatische Öffnung im Alarmfall)
  • Errichtung des Gerätehauses nach DIN zur Gewährleistung der Sicherheit der Einsatzkräfte (keine Ausnahmen, deren Genehmigung noch nicht seitens der Regierung zugeischert sind)
  • kurze Wege von Parkplatz zu Umkleiden
  • Entschärfung der An- und Ausfahrtssituation
  • Nutzung der bestehenden Halle als Unterstellhalle für die gemeindlichen Fahrzeuge ohne zusätzliche Investitionskosten
  • Sichere Gewährung der kompletten Stellplatzförderung (bei Umbau evtl. nur die Hälfte)

Ich stelle daher folgende Anträge:

  1. Das Steinmetz-Areal wird zukünftig als Standort für Feuerwehr und Bauhof genutzt. Die beiden Nutzungen sind in einer Planung sinnvoll darzustellen.

  1. Das Feuerwehrgerätehaus (2 Stellplätze mit Umkleiden und Sanitäreinrichtung) wird als Neubau errichtet. Die Übrigen für die Feuerwehr erforderlichen Räume (z.B. Schulungsraum, etc.) können im Obergeschoss des bestehenden Bürogebäudes eingerichtet werden. Die für den Bauhof erforderlichen Räume (z.B. Sozialraum, Werkstatt, etc.) können im Untergeschoss des bestehenden Bürogebäudes eingerichtet werden. Die im Osten bestehende Halle wird als Unterstellhalle für die gemeindlichen Fahrzeuge genutzt. Die bestehende Abbindehalle wird als Lagerhalle für den Bauhof dargestellt. Das entlang der Friedhofsmauer stehende sanierungsbedürftige Gebäude wird in den Plänen als Bestand dargestellt. Ein Erhalt des Gebäudes zur Abschirmung gegenüber dem Friedhof ist notwendig. Die endgültige Nutzung kann vor Durchführung der Sanierung festgelegt werden. Aus Gründen des Brandschutzes ist die Überdachung des ehemaligen Sägestandortes zu entfernen. Evtl. Ersatzbauten in diesem Bereich können nachträglich geplant werden.

Unter Beachtung dieser Vorgaben sind entsprechende Eingabepläne zu erstellen und die Förderung der Errichtung der Feuerwehrstellplätze bei der Regierung zu beantragen.

Vielleicht wäre es möglich, dass die Planung von 2011 sowie des Neubaus (die noch keiner der GR gesehen hat) mit eingeholten Preisen für Fertiggaragen und der Sachstand allgemein von einem Mitarbeiter des Planungsbüros an der Sitzung erläutert werden und dieser für Fragen und Auskünfte zur Verfügung steht. Immerhin sind 6 neue Gemeinderäte ohne Vorwissen jetzt Entscheidungsträger.

 

06.11.2014

Dieser Antrag wurde in der Gemeinderatssitzung am 06.11.2014 behandelt.

Auszug aus der Niederschrift:

Herr Bürgermeister Dr. Kern stellt heraus, dass er aufgrund der Beschlüsse in der Sitzung vom 04.09.2014, TOP 3 und 10, das Büro Konopatzki mit der Planerstellung, bezogen auf die östliche Halle, beauftragt hat. Nachdem sich der Gemeinderat bereits über mehrere Jahre mit der Thematik beschäftigt hat und zu keiner Planungsalternative letztlich belastbare Kosten vorliegen, muss nun endlich zu der beschlossenen Umsetzung der Feuerwehr in die östliche Halle des ehemaligen Steinmetz-Areals eine Planung mit Kostenermittlung fertiggestellt werden. Nach vorliegender Planung hat das Gremium die Entscheidungen zu treffen, wie und in welchem Umfang das Vorhaben tatsächlich umgesetzt wird.

GRM Distler bestätigt, dass der Gemeinderat in der zurückliegenden Periode die Umnutzung des ehemaligen Steinmetz-Areals nicht hinreichend vorangetrieben hat. Gleichwohl müssen in die jetzt anzustellenden Überlegungen und Entscheidungen die gemeinsame sinnvolle und zweckmäßige Nutzung des Areals für Bauhof und Feuerwehr ebenso einbezogen werden, wie die Gegenüberstellung des Neubaus eines Feuerwehrhauses und der Umnutzung der bestehenden Halle. Im Einzelnen wird auf die Begründung im Antragsschreiben vom 17.10.2014 verwiesen.

 

Auf Grund des Antrages zur Geschäftsordnung von GRM Opel wurde mehrheitlich eine Diskussion über diesen Punkt abgelehnt.

Die entsprechenden Anträge von GRM Distler wurden mit 4:7 bzw. 3:8 Stimmen abgelehnt.

 

15.01.2015 - Wer hätte es gedacht?!?!

In der Sitzung am 15.01.2015 teilte Herr Bgm. Dr. Kern mit, dass die Kostenschätzung für den Umbau der Halle zum Feuerwehrgerätehaus wider Erwarten (!!!???) sehr hoch ausfällt.

Anmerkung:.

 

Bgm. Kern hat nun das planende Büro mit der Planung und Ermittlung der Kosten für einen NEUBAU auf dem Areal beauftragt!!!

Anmerkungen:

Die geschätzten Kosten waren bereits an der Sitzung zum 06.11.2014 bekannt; die Aussagen der Planer wurden in Frage gestellt und nicht beachtet.

Die Erweiterung des Planungsauftrages erfolgte ohne entsprechende Änderung des gefassten Beschlusses aus der GR-Sitzung vom 05.09.2014

 

Wir bleiben am Ball – warten wir mal ab, was die neue Planung und Kostenschätzung ergibt. Wäre dem Antrag von GRM Distler bereits gefolgt worden, wären wir schon mehrere Schritte weiter.